
Amt für Feuerschutz des Kantons St.Gallen
Verwaltung und Regierung
Amt für Feuerschutz des Kantons St.Gallen
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Zahlen und Fakten
Die folgenden Zahlen sind teilweise gerundet und/oder stützen sich auf statistische Erfahrungswerte. Es sind 2005er Zahlen oder jährliche Durchschnittswerte.
Die ausführlichen Zahlen und weitere Informationen finden Sie im Geschäftsbericht neues Fenster.
Zahlen und Fakten zur Gebäudeversicherung
| Versicherte Gebäude | 178'363 |
| Versicherter Gebäudewert | 114 Milliarden Franken |
| Im Mittelpunkt der Geschäftstätigkeit der GVA steht die Versicherung privater und öffentlicher Gebäude im Kanton St.Gallen. Die Versicherungssumme entspricht dem Neuwert der Gebäude, in wenigen Ausnahmen nur dem Zeitwert. |
| Brandschäden | ca. 1'000 pro Jahr |
| Elementarschäden | 1'000 bis 6'000 pro Jahr |
| Der Mittelwert der Anzahl Brandschäden kann zuverlässig bei ca. 1'000 Schäden pro Jahr prognostiziert werden. Für Elementarschäden können keine Durchschnittswerte gebildet werden. Deren Anzahl bewegt sich in einer Bandbreite zwischen 1'000 und 6'000 pro Jahr. 2000 war ein ausserordentliches Schadenjahr mit über 13'000 Schadenfällen. |
| Häufigste Schadenursachen | Elektrizität, Sturm und Hochwasser |
| Brände sind häufig auf die Fehlfunktion von Elektrizität, wie Kurzschluss, Überspannung oder Blitzschlag, zurückzuführen. Elementarschäden werden hauptsächlich durch Sturm und Hochwasser verursacht. |
| Schadensummen | 30 Millionen Franken für Brandschäden |
| 3 bis 10 Millionen Franken für Elementarschäden | |
| Die Schadensumme für Elementarschäden kann stark variieren, wogegen die für Brandschäden relativ konstant ist. 2000 belastete die GVA mit knapp 70 Mio Gesamtschaden. |
| Prämieneinnahmen | 40 Millionen Franken für Versicherungsanteil |
| 10 Millionen Franken für Feuerschutzanteil | |
| Die Prämie, welche die Versicherten bezahlen, teilt sich in einen Versicherungsanteil und in einen Feuerschutzanteil auf. Der Versicherungsanteil dient der Deckung der Schäden und der Verwaltungskosten, worin auch Rückversicherungsprämien enthalten sind. Der Feuerschutzanteil dient der Schadenverhütung. |
Zahlen und Fakten zum Amt für Feuerschutz
| Schadenverhütung | 10 Millionen Franken |
| Der Feuerschutzanteil der GVA-Prämien wird vollumfänglich für die Schadenverhütung eingesetzt. Darunter fallen Beiträge an die Feuerwehren und für deren Ausbildung, an die Löschwasserversorgung, an den Brandschutz, die Chemiewehren sowie die Blitzschutzkontrollen. |
| Ausbildung | ca. 2'000 Teilnehmer pro Jahr |
| Im Sinne der Schadenverhütung und -bekämpfung führt das AFS regelmässig Kurse durch. Im Mittelpunkt steht die Ausbildung von Feuerwehrkommandanten, -offizieren und -unteroffizieren. Zusätzlich werden Instruktorenkurse, Umweltschutzkurse, Spezialkurse sowie Kurse für Feuerschutzbeamte und Feuerschauer durchgeführt. |
Zahlen und Fakten zum Fachdienst für Grundstückschätzung
| Schätzungswesen | rund 28'000 Schätzungen pro Jahr |
| 42 baufachkundige Schätzer | |
| 9 landwirtschaftliche Fachschätzer | |
| Die Schätzungen der rund 180'000 Gebäude werden in regelmässigen Abständen (i.d.R. alle 10 Jahre) neu beurteilt. Daneben müssen alle Neubauten wie auch Gebäude, an denen bauliche Veränderungen vorgenommen wurden, neu eingeschätzt werden. |
Zahlen und Fakten Allgemein
| MitarbeiterInnen | knapp 40 MitarbeiterInnen, 3 Lernende |
| 42 nebenamtliche Fachschätzer und Schadenexperten | |
| 9 nebenamtliche landwirtschaftliche Fachschätzer | |
| Das Versicherungsgeschäft sowie die Schadenverhütung und Schadenbekämpfung werden von knapp 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Voll- oder Teilzeitpensum sowie 51 nebenamtlichen Schätzungsexperten betrieben. |
